Forschungsüberblick

Grün leuchtende Mikroelektronik Leiterplatte

Die FMD stellt industriellen Partnern in Deutschland und Europa eine Vielzahl an technologischen Ansätzen zur Verfügung, um Informations- und Kommunikationstechnologie zukünftig ökologisch nachhaltiger herstellen und nutzen zu können. Um diese Angebote anwendungsorientiert an wirtschaftlichen Erfordernissen auszubauen, werden die vorhandenen Kompetenzen in drei Green-ICT-Hubs thematisch gebündelt und kontinuierlich weiterentwickelt:

Für jeden thematischen Schwerpunkt der Green-ICT-Hubs stellen wir die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, um die Systeme und Subsysteme unserer Industriepartner hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs zu evaluieren und anschließend zu optimieren.

Erste Anlaufstelle für Projektpartner aus Industrie und Wissenschaft

Die drei Green-ICT-Hubs bilden für Projektpartner aus Industrie und Wissenschaft eine erste Anlaufstelle, um existierende Systeme und Produkte ökologisch einzuschätzen, neue Produkte bereits in der Entwicklungsphase ökologisch nachhaltig herzustellen und auch deren Nutzungsphase ressourcenschonend gestalten zu können. Dies wird durch spezifische Validierungsprojekte ermöglicht.

Für die Partner sind die Hubs neben der Geschäftsstelle des One-Stop-Shops FMD die entscheidende Schnittstelle zu den thematisch gebündelten Technologiekompetenzen und Testbeds. Während in dem One-Stop-Shop eine generelle und übergreifende Betrachtung möglich ist, lassen sich in den Hubs spezifische Fragestellungen vertiefen und praktisch untersuchen.

Ablaufsplan der Validierungsprojekte der drei Green ICT-Hubs. Von Industrial User-Groups zu Green ICT Testbeds zu Open Green ICT Data Platform zu Validation Projects zur Implementierung in neuen Anwendungen, Produkten und Bildungsangeboten

Validierungsprojekte: Nutzen Sie den Nachhaltigkeits-Booster für Ihr Produkt

In der ersten Phase des Projekts „Green ICT @ FMD“ werden durch die FMD-Partnerinstitute Industriekooperationen initiiert bzw. bereits bestehende genutzt, die den aktuellen und zukünftigen Bedarf an Ökobilanzdaten definieren. Auf Basis dieser Anforderungsprofile werden die Partner aus den spezifischen Arbeitspaketen in den Hubs die Datenerhebung durchführen und deren Auswertung festlegen. Anschließend wird diese Datenbasis dazu genutzt, um am konkreten Anwendungsbeispiel die Vorgehensweise zu validieren bzw. gewinnbringend anzupassen. Die nach Durchlauf dieser Iterationsstufen erhaltene Datensammlung und die ihr zugrunde liegende Datenerhebung und Auswertung dient zukünftigen Produkten in der IKT, die von Beginn an auf eine ökologisch nachhaltige Herstellungsweise bzw. einer ressourcenschonenden Arbeitsweise während der Nutzungsphase ausgelegt sind.

Videopräsentationen der Hubs

Hub1: Sensor-Edge-Cloud-Systeme


Hub 2: Energiesparende Kommunikationsinfrastrukturen


Hub 3: Ressourcenoptimierte Elektronikproduktion